5 Dinge, die ihr für eine Verhaltensänderung braucht

Wie ich bereits im Artikel über Salz berichtet habe, durfte ich im Zuge eines Seminars eine Verhaltensänderung durchführen und habe mich dazu entschieden, meine Salzzufuhr zu verringern.

Zu einer Verhaltensänderung gehört viel mehr dazu, als nur das alleinige Vorhaben, etwas ändern zu wollen. Ich muss zugeben, ich habe es im Zuge meines Selbstversuches immer wieder probiert, hatte Ausrutscher, hatte Tage, an denen es gar nicht und wiederum Tage, an denen es wunderbar geklappt hat. Der Stress der letzten Wochen zog jedoch einen Strich durch die Rechnung und ich muss zugeben, dass ich mein Ziel (noch) nicht erreicht habe. Aber ich bleibe dran!

Vier Wochen sind auch nicht ausreichend, um ein Verhalten langfristig zu ändern. Dabei müssen alte Gewohnheiten abgelegt und durch neue ersetzt werden, die anschließend zur ganz normalen Routine werden sollen. Leichter gesagt, als getan!

Was nun alles dazugehört und wie ihr euch wappnen könnt, falls ihr vorhabt, etwas an eurem Bewegungs- oder Essverhalten zu ändern, sollen euch folgende Punkte verraten:

 

1.  Plan A, Plan B…

Macht euch einen Plan. Was wollt ihr erreichen? Warum wollt ihr es erreichen? Wie könnt ihr es erreichen? Und ganz wichtig: welches Ergebnis erwartet ihr? Auch solltet ihr euch vor Augen führen, welche Situationen oder Ereignisse eure Verhaltensänderung beeinflussen oder gar stören können. Macht euch einen Plan B, wie ihr mit solchen Einflüssen umgehen würdet, damit eurer Vorhaben nicht gefährdet ist.

 

2.  Glaubt an euch!

Wenn ihr von Anfang an von euch überzeugt seid, es schaffen zu können, dann ist der Weg dorthin nur mehr halb so lang. Diese subjektive Überzeugung, insbesondere schwierige Herausforderungen ausführen zu können, nennt man Selbstwirksamkeit. Die Selbstwirksamkeit zieht sich durch den gesamten Prozess, weshalb sie den wichtigsten Teil der Verhaltensänderung darstellt. Zu sehen, dass es auch andere schaffen, motiviert und steigert die Selbstwirksamkeit. Noch mehr kann sie gesteigert werden, wenn man eigene Erfolge erzielt! Was mich zum nächsten Punkt führt…

 

3.  Setzt euch Ziele

Steckt euch ein langfristiges Ziel. Wohin wollt ihr und bis wann möchtet ihr es erreichen? Bleibt dabei aber realistisch. Vorhaben wie 10 kg in 2 Wochen zu verlieren, an einem Triathlon in 2 Monaten teilzunehmen oder für immer komplett auf Süßes verzichten zu wollen sind von Vornherein zum Scheitern verurteilt.

Sehr wichtig sind hier auch Teilziele. Erfolgserlebnisse motivieren und sind bei einer Verhaltensänderung nicht wegzudenken. Setzt euch kleine Ziele und freut euch auch über kleine Erfolge!

 

4.  Kleine Belohnungen motivieren

Kleine Belohnungen zwischendurch motivieren und zeigen euch, dass ihr es immer wieder schaffen könnt! Deshalb sind Teilziele so wichtig, denn immer wieder, wenn ihr eines erreicht habt, wartet die nächste Belohnung auf euch ;-)

 

5.  Geduld ist eine Tugend

Seid geduldig und nicht zu hart mit euch. Meist ist man mit sich selbst viel unnachgiebiger als mit anderen. Einen positiven Zuspruch, den ihr sicherlich einem Freund geben würdet, der gerade ein Motivationstief erleidet, verdient man auch selbst! Akzeptiert Ausrutscher, lernt damit umzugehen und warum sie erst entstanden sind. Niemand ist perfekt – und das ist gut so.

Habt ihr schon einmal versucht, etwas an euch zu verändern? Wie ging es euch dabei?

Merken

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen