4 hilfreiche Tipps für Gemüseverweigerer

Laut den D-A-CH Gesellschaften für Ernährung (D: Deutschland, A: Österreich, CH: Schweiz) werden 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag empfohlen, wovon 3 Portionen dem Gemüse zuzuschreiben sind. Dies entspricht einer Menge von ca. 400 g Gemüse. Klingt viel? Ist es auch! Aber wenn man es richtig anstellt, wird man merken, dass diese Menge gar nicht so schwer zu erreichen ist!

Achtung: Für alle, die bisher glaubten, Kartoffeln gehören zum Gemüse, muss ich leider enttäuschen. Diese gehören zu den Beilagen und somit zu den Kohlenhydraten.

Wenn ihr euch also mit dem Gedanken, regelmäßig Karotten, Tomaten, Broccoli & Co. zu essen (noch) nicht angefreundet habt, können euch vielleicht folgende Tipps helfen:

 

Schummelt. Ohne Hemmungen.

Wie man das oft bei Kindern macht, kann man auch sich selbst und anderen das Gemüse unterjubeln ;-). Das funktioniert tadellos bei Suppen, Eintöpfen, Saucen, Pürees, sogar bei Kuchen und Muffins sowie Fleisch. Klassiker: Bei faschierten Laibchen (bei unseren Nachbarn im Norden sind das die Frikadellen) mit geraspelten Karotten „gestreckt“, schmeckt und sieht man so gut wie keinen Unterschied!

 

Die Zubereitung macht’s

Dass gekochtes oder gedämpftes Gemüse nicht unbedingt nach viel schmeckt ist klar. Doch es gibt genug Zubereitungsarten, mit denen jedes Gemüse seine Geschmacksvielfalt und Aromen entfalten kann. Grillen, Braten, Backen, gefüllt oder überbacken und mit Kräutern und Gewürzen verfeinert wird das langweiligste Gemüse zum Renner!

 

Die Rezeptvielfalt unter die Lupe nehmen

Aufläufe, Wraps, Laibchen, Knödel, Suppen, Eintöpfe, auf der Pizza, vom Grill, am Spieß… die Möglichkeiten, verschiedenste Gemüsearten in eure Mahlzeiten zu integrieren reichen ins Unendliche! Seid probierfreudig und offen für neues. Auch eure Lieblingsgerichte lassen sich sicherlich ergänzen!

 

Gemüse trinken

Gemüsedrinks und –Smoothies boomen derzeit und nicht ohne Grund, denn sie schmecken einfach. Meist werden sie mit Obst gemixt, um etwas Süße hineinzubringen. Der Aufwand für die Zubereitung hält sich gering und in kürzester Zeit hat man eine schmackhafte Portion Gemüse und Obst geschafft. Aber Achtung! Viele als gesund deklarierte Smoothies aus dem Supermarktregal enthalten Unmengen an zugesetztem Zucker! Diese solltet ihr meiden, denn dabei geht der ursprüngliche Zweck natürlich verloren. Auch sollten Smoothies nicht die Hauptquelle für Flüssigkeit sein. Greift hier am besten immer noch zu Wasser und ungesüßten Tees.

 

Auf den Geschmack gekommen? Im Menüpunkt Rezepte findet ihr Ideen für abwechslungsreiche Gerichte mit Gemüse!

Habt ihr noch Tipps, wie man mehr Gemüse im Alltag integrieren könnte?

Merken

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen