In 80 Tagen um die kulinarische Welt – Teil 7 – Indien

Die Tage gehen dahin und unsere kulinarische Weltreise ist voll im Gange! In Südafrika ging es mit Jasmin und Carmen Klammer (Klammer Sisters) los, um danach mit Vanessa die süd-ost-asiatische Küche  und anschließend mit mir den Inselstaat Indonesien zu erkunden. Von hier ging es mit Christina auf die nächste Insel nach Mallorca und dann wieder mit Jasmin und Carmen nach Frankreich. Letzte Woche sind wir mit Vanessa in Sri Lanka gelandet und wieder bewegen wir uns nicht aus dem asiatischen Raum und bleiben am größten Subkontinent der Welt – nämlich in Indien!

 

Eine weltweit beliebte Esskultur

Mit über 1,2 Milliarden Menschen ist Indien bevölkerungsmäßig neben China das zweitgrößte Land der Welt. Kulturell hat mich Indien schon lange fasziniert, sei es durch Yoga oder die Esskultur. Um letzteres geht es, wie könnte es auch anders sein, im heutigen Beitrag!

Indien hat allein schon durch seine Größe kulinarisch einiges zu bieten. Die Klassiker sind wohl die unzähligen Varianten von Curry und die Vielfalt der Gewürze wie z.B. Kurkuma, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Kardamom, Bockshornklee oder Koriander. Auch Naan-Brot, Lassi, Raita oder Chai-Tee sind nicht wegzudenken. Was mir am meisten gefällt ist, dass die indische Küche in ihrem Ursprung sehr pflanzenbasiert ist. Durch den heiligen Status der Kuh, ist Rindfleisch größtenteils tabu, aber auch abgesehen davon spielt Fleisch meist keine große Rolle. Da ich ein absoluter Fan von Hülsenfrüchten bin, kommt einem die indische Küche sehr großzügig entgegen! Kichererbsen und Linsen sind hier nicht wegzudenken!

Deshalb habe ich heute einen Klassiker aus der indischen Küche mitgebracht, der nicht nur leicht zuzubereiten ist und schmeckt, sondern auch die Rolle einer pflanzlichen Eiweißbombe einnimmt: Linsen-Dal aus roten Linsen. Rote Linsen enthalten enorm viel Eiweiß, aber auch Zink, Eisen und weitere wichtige Nährstoffe. Ich gebe dem Dal meistens noch eine regionale Note, indem ich es je nach Jahreszeit mit Karotten oder Kürbis und Kartoffeln aufwerte. Dazu gibt es dann noch etwas Reis. Diese Kombination erhöht sogar noch einmal die Eiweißqualität sowie den Ballaststoff- und Nährstoffanteil, wodurch das ganze Gericht noch hochwertiger wird. Man kann das Dal mit oder ohne Kokosmilch zubereiten – ich mag es hin und wieder sehr gerne, weil es das Ganze noch einmal cremiger macht.

 

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 300 g rote Linsen
  • evtl. 200 ml Kokosmilch
  • 300 ml Wasser
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250 ml Tomatensauce
  • 2 Tomaten
  • 2 Karotten
  • 2 Kartoffeln
  • 2 EL Rapsöl
  • Eine Hand voll frische Spinatblätter
  • Gewürzmischungen Curry und Garam Masala oder einfach folgende Gewürze: Kurkuma, Kardamom, Kreuzkümmel, Koriander, Bockshornklee, Chili
  • Ingwer
  • Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Die Zwiebel klein würfelig schneiden und im Rapsöl anbraten. Den Knoblauch, Ingwer und die klein geschnittenen Karotten und Kartoffeln zugeben und kurz mitanbraten. Salz und die Gewürze zugeben und unter Rühren kurz mit anbraten lassen. Die Linsen zugeben, alles mit dem Wasser bedecken und zugedeckt köcheln lassen. Jetzt die Tomaten würfeln. Wenn die Linsen bereits weich sind, die frischen Tomaten, die Tomatensauce und gegebenenfalls die Kokosmilch zugeben und alles schön einkochen lassen. Am Ende die Spinatblätter unterrühren. Mahlzeit!

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