Blogserie Teil 3: In 80 Tagen um die kulinarische Welt – Indonesien

Willkommen zum 3. Teil in 80 Tagen um die kulinarische Welt – so heißt die Blogserie, die, wie der Name schon sagt, 80 Tage lang dauert und von den beiden lieben Kolleginnen aus Oberösterreich Carmen und Jasmin Klammer (Klammer Sisters) initiiert worden ist. Mich freut es sehr, dass sie mich ins Boot geholt haben, um gemeinsam einmal um den kulinarischen Globus zu düsen. Mit dabei sind noch Christina Schierlinger- Brandmayer (kitchentherapies.at) und Vanessa Brandl (diediaetologin.at). Zu Viert werden wir euch bis Juni mit den unterschiedlichesten Rezepten aus aller Welt versorgen. Vier Frauen, vier kreative Köpfe in der Küche und hinter der Kamera. Ich freue mich, ein Teil davon zu sein! Teil 1 findet ihr übrigens hier und Teil 2 hier.

Wir bleiben auch diese Woche in Asien, denn bei mir geht die Reise heute nach Indonesien – nicht zum ersten Mal auf diesem Blog. Bereits vor zwei Jahren, habe ich das Rezept für die beste Erdnusssauce der Welt :-P mit euch geteilt. Im Sommer 2015 bin ich einen Monat lang durch den größten Inselstaat der Welt gereist. Mit Rucksack und Flipflops, so wie es sich gehört. Von der Hauptstadt Jakarta sind wir oldschool mit dem Zug über 1000 Kilometer über die Hauptinsel Java getrampt, haben uns buddhistische und hinduistische Tempel angesehen sowie Vulkane bestiegen, sind auf Wellen gesurft und haben die Meereswelt beim Tauchen erkundet. Ein weiteres Highlight war der Kochkurs auf Bali in einer Outdoor-Küche mit selbst geernteten Gemüse- und Kräutervariationen. Ein Traum! Dort haben wir nicht nur gelernt, wie die weltbeste Erdnusssauce zubereitet wird (ich kann’s einfach nicht lassen), sondern auch wie man Kokosmilch macht, welche Gewürze die indonesische Küche ausmachen und und und. Zudem ist die traditionelle indonesische Küche sehr pflanzenbasiert. Reis, Gemüse, Früchte, Soja, Kokosmilch und etliche stärkereiche kartoffelähnliche Knollen wie zum Beispiel Yams oder Cassava stehen täglich am Speiseplan.

Der Klassiker ist „Nasi Goreng“ – gebratener Reis, den es zu jeder Tageszeit gibt – ja, auch zum Frühstück. Auch gebratene Nudeln,  „Mie goreng“, gehören zur tagtäglichen Küche der Indonesier. Dabei schmecken die beiden Nationalgerichte nicht jedes Mal gleich, denn man kann sie beliebig mit unterschiedlichen Gemüsesorten und Beilagen variieren.

Für das heutige Rezept habe ich mich für Mie goreng entschieden, hauptsächlich deshalb, um euch auch ein Lebensmittel vorzustellen, was viele bei uns nicht kennen und in der indonesischen Küche ebenfalls nicht wegzudenken ist: Tempeh. Tempeh besteht aus fermentierten Sojabohnen und wird meistens in der Pfanne angebraten oder frittiert. Gut gewürzt schmeckt er unglaublich gut! Ich habe ihn in Indonesien das erste Mal gegessen und spaziere seither regelmäßig in den Asia-Laden. Fast jeder Asia-Laden hat Tempeh in der Tiefkühltruhe, ansonsten gibt es ihn auch beispielsweise im Denn’s Biomarkt im Kühlfach neben Tofu & Co.

Genug drum herum geredet/geschrieben. Hier stelle ich euch also ein klassisches Gericht aus Indonesien vor: Mie goreng mit Tempeh und grünen Gemüsevariationen!

 

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 400 g Asia-Nudeln
  • 200 g Grünkohl (oder Broccoli)
  • 200 g Pak Choi
  • 100 g Spinat (frisch oder tiefgekühlt)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Kurkumawurzeln oder 2 TL Kurkumapulver
  • ein großes Stück Ingwer (ca. 4 cm)
  • 1-2 Chilischoten
  • mind. 40 ml Sojasauce
  • 40 g Kokosöl
  • Salz, Pfeffer
  • Sesam zum Bestreuen

 

Zubereitung

  1. Wenn ihr frische Gewürze verwendet, wird zuerst die Gewürzpaste zubereitet. Dazu gebt ihr den Knoblauch, den Kurkuma, den Ingwer und die Chilischoten mit etwas Salz in den Mörser und zerstampft alles so lange, bis eine Paste entstanden ist.
  2. Dann den Tempeh in Streifen schneiden und in ein wenig Gewürzpaste und etwas Sojasauce marinieren. Die Hälfte des Kokosöls erhitzen und den Tempeh in einer Pfanne darin knusprig anbraten. Wenn er fertig ist, wird er inzwischen auf einem Teller oder in einer Schüssel auf die Seite gestellt.
  3. Das Nudelwasser aufstellen und salzen.
  4. Den Grünkohl oder den Broccoli schneiden und im restlichen Kokosöl kurz auf hoher, dann auf mittlerer Hitze anbraten. Bei Bedarf einen Schuss Wasser zugeben.
  5. Den Pak Choi schneiden, aber noch nicht hinzugeben – dieser kommt erst zum Schluss dazu. Während das Gemüse vor sich hin brutzelt, die Asia-Nudeln nach Packungsbeilage zubereiten.
  6. Die restliche Gewürzpaste zum Gemüse geben und den Spinat zufügen.
  7. Pak Choi und etwas Sesam zugeben und noch einmal gut anbraten.
  8. Nudeln hinzufügen, alles gut durchmischen, anbraten und mit Sojasauce und gegebenenfalls Gewürzen abschmecken
  9. Auf einem Teller anrichten, den Tempeh darauf geben und mit Sesam bestreuen.

 

Nährwerte

  • 523 kcal (2189 kJ)
  • 74 g Kohlenhydrate
  • 18,3 g Eiweiß
  • 16,5 g Fett
  • 10 g Ballaststoffe

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