Wie man den Stoffwechsel anregt

Der Stoffwechsel. Ein oft erwähnter Übeltäter für den nicht eintretenden Abnehmerfolg. Darüber kursieren so viele Fragen und noch mehr vermeintlich richtige Antworten, dass es die Problematik eines „zu langsamen Stoffwechsels“ eigentlich gar nicht mehr geben sollte. Dabei gibt es nur eine richtige Antwort:

 

Der Mythos um den Stoffwechsel

Immer wieder hört man:

„Mein Stoffwechsel ist so langsam“

„Wenn ich nur einmal etwas mehr esse, nehme ich sofort zu“

„Warum können andere essen, wie viel sie wollen, während ich nach einem Bissen sofort einen Kilo zulege?“

Viele Fragen – viele vermeintliche Antworten, insbesondere seitens der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Diese verspricht nicht selten, man könne mit einzelnen Lebensmitteln und Wundermittelchen den Stoffwechsel ankurbeln. Mit scharfen Gewürzen wie Chili und Ingwer, aber auch Kaffee und Matcha-Tee soll die Wärmeentwicklung des Körpers angeregt werden, die wiederum mehr Energie verbraucht. Auch bestimmten Enzymen in Obst und Gemüse wird nachgesagt, sie sollen den Stoffwechsel antreiben und viele Nahrungsergänzungsmittel versprechen ebenfalls den nötigen „Boost“, um mehr Energie zu verbrauchen. Somit könne man ganz einfach wie von selbst Gewicht verlieren oder zumindest nicht zunehmen. Viele Versprechen, die leider nicht gehalten werden.

Doch was ist denn der Stoffwechsel genau? Wir funktioniert er und wie kann ich ihn beeinflussen?

 

Stoffwechsel ist Chemie

Der Stoffwechsel umfasst alle chemischen Vorgänge, die in unserem Körper passieren. Dabei finden ständig Reaktionen zwischen chemischen Stoffen statt, mithilfe derer Körpersubstanz aufgebaut und Energie gewonnen wird, damit wichtige Körperfunktionen stattfinden können. Hier spielt die Ernährung und somit die Zufuhr von wichtigen Nährstoffen als Treibstoff des Stoffwechsels eine große Rolle.

Wie der Stoffwechsel bei jedem Menschen funktioniert, hängt von mehreren Faktoren ab. Darunter auch von genetischen, die Einfluss auf hormonelle Regulationen im Körper nehmen und somit viele Stoffwechseleinflüsse steuern können. Damit hat die Aussage „der kann essen, was er will und nimmt einfach nicht zu!“ manchmal ihre Berechtigung.

Dennoch kann jeder (auch die, die nicht die genetischen Vorzüge genießen können) dafür sorgen, dass der Stoffwechsel normal arbeitet. Wenn wir gesund und nicht auf Medikamente angewiesen sind, die in den Stoffwechsel eingreifen (wie zum Beispiel Schilddrüsenhormone oder Cortison), können wir ihn vor allem mit zwei Dingen beeinflussen: Essen und Bewegung!

 

Mit Ernährung und Bewegung zum Erfolg

Viele Menschen probieren eine Diät nach der anderen aus. Dabei wird zu wenig oder zu einseitig gegessen, woraufhin der Körper lernt, mit wenig Energie auszukommen und in Folge den Stoffwechsel herunterzufahren. Sobald man anfängt wieder so zu essen, wie vor der Diät, nimmt man erst recht wieder zu. Das wäre dann der allseits bekannte und gefürchtete Jojo-Effekt.

Dabei gibt es nur zwei Dinge, die wirklich den Stoffwechsel hochtreiben können, und zwar ausreichend und abwechslungsreiches Essen sowie Bewegung. Mit dem Essen führen wir dem Körper Energie zu, die er umsetzen kann. Mit Sport verbrauchen wir wiederum Energie, die sich der Körper aus Fett und Kohlenhydraten holt. Wer regelmäßig isst und sich bewegt, hält also den Stoffwechsel auf Trab.

 

Wir sind der Weg zum Ziel

Klingt eigentlich ziemlich unkompliziert, aber das ist es leider im Alltag oft nicht. Der Mensch versucht meist mit geringstem Aufwand so schnell wie möglich zum Ziel zu gelangen, sucht nach Schlupflöchern und stolpert dabei gerne über leere Versprechungen von „seriösen“ Anbietern. Dieses Ziel schwebt dann wie eine Fata Morgana vor unseren Augen, doch diese Oase an Schlankheit und Gesundheit verschwindet wieder, bevor wir sie erreicht haben und zurück bleibt die einzig wahre Feststellung, dass kein Wundermittel der Welt uns zum Ziel bringen kann, sondern nur wir selbst.

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