Dreierlei und doch dasselbe: Rote Bete – Rote Rüben – Rohnen

Jetzt im Herbst haben wieder die unterschiedlichsten Wurzelgemüsesorten Saison. Darunter auch die Rote Bete, ebenfalls unter Rote Rüben, oder vor allem in Österreich unter Rohnen bekannt. Lange war sie eher ein Außenseiter, bis sie durch den Superfood-Trend zum neuen Wundermittel mutierte. Aufgrund des (im Gegensatz zu vielen anderen Superfoods) regionalen Anbaus und ihren wertvollen Inhaltsstoffen, handelt es sich jedoch um einen vertretbaren Trend, wie ich finde!

Ich mochte Rote Bete immer schon sehr gerne, vor allem im Salat! Eigentlich kannte ich sie lange nur in Salatform. Dabei kann man Rohnen wirklich auf sehr unterschiedliche Arten zubereiten! Ob gekocht, gebraten, gebacken oder einfach roh geraspelt: sie sind universell einsetzbar! Da sie eine recht lange Kochzeit benötigen, greift man aber auch gerne zu der Convenience-Variante aus dem Glas oder in der Packung, welche jedoch meistens wieder Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel oder Zucker beinhalten.

Rote Rüben haben einen sehr hohen Nährwert. Da sie einen hohen Wasseranteil von 90 Prozent aufweisen, enthalten sie jedoch nur sehr wenig Kalorien. Sie sind reich an Mineralstoffen wie Calcium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen sowie den Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin C und Folsäure. Also vor allem für die Pflanzenesser unter euch sind sie bestens geeignet, da sie viele Nährstoffe beinhalten, die auch in tierischen Lebensmitteln zu finden sind! Der intensiv rote Farbstoff Betanin wird auch in der Lebensmittelindustrie als Farbstoff verwendet. Viele Heidelbeerjoghurts enthalten dadurch oft mehr Rote Bete, als Heidelbeeren ;-)

Ich habe mir einen Kilo Rohnen zugelegt. Da dieser nicht einfach so verschwindet, musste ich mir gut überlegen, was ich damit mache. Man wird wahrlich kreativ, wenn man von einem Lebensmittel eine große Menge verarbeiten soll, aber nicht immer dasselbe essen will. Also standen schon einmal Salat, Pesto, Suppe und Pommes am Programm! Ihr werdet dazu bald mehr erfahren! :-)

Für heute möchte ich euch erst einmal zeigen, wie man die Dinger kocht!

 

Rote Rüben selber kochen

Man kann Rohnen im Salzwasser oder, wie ich das meistens mache, mit Dampfeinsatz im Topf dämpfen. Dieser Dampfeinsatz ist beispielsweise im Müller mit Haushaltsabteilung erhältlich und kostet lediglich 10 Euro. Damit könnt ihr Gemüse, Obst und Kartoffeln weitaus schonender zubereiten, wobei wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Die Garzeit verlängert sich dadurch kein bisschen!

Rote Rüben01_Joyfood

Ihr müsst die Enden der Wurzeln nicht abschneiden. Dadurch „blutet“ sie nur aus und der Geschmack leidet darunter. Ihr stellt den Herd auf mittlere Hitze und lässt sie mit geschlossenem Deckel 45 bis 60 Minuten kochen. Da die Garzeit doch ziemlich lange dauert, rentiert es sich, mehrere Rohnen für zukünftige Gerichte vorzukochen. Diese könnt ihr dann im Ganzen für ein paar Tage in einem Behälter im Kühlschrank aufbewahren, bevor ihr sie weiterverwendet.

Wenn die Garzeit vorbei ist, stecht mit einer Gabel in die Knollen, um zu sehen, ob sie durch sind. Nun müsst ihr sie nur noch schälen! Das geht am besten mit einem kleinen Messer und auf einer Gabel, da sie doch ziemlich abfärben.

Rote Rüben03_Joyfood

Jetzt könnt ihr sie beliebig weiterverarbeiten! Entweder zum Salat, zur Suppe, zum Pesto, zum Aufstrich und und und….

Für mich sind Rohnen auf jeden Fall zu einer meiner Lieblinge im Herbst und Winter geworden! :-)

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